Wilhelm Wetekamp (1859-1945) - Biographie

Wilhelm Wetekamp Geheimrat Prof. Wilhelm Wetekamp Geheimrat Prof. Wilhelm Wetekamp Wetekamp auf Exkursion
Bilder aus dem Familiennachlass

Biographische Übersicht

  • geboren 4. September 1859 als Sohn eines Bäckermeisters in Lippstadt
  • besuchte von 1868 bis 1872 die dortige „Realschule 1. Ordnung“
  • 1879-1880 Einjährig Freiwilliger Breslau Feldartillerie (Vize-Wachtmeister)
  • Studium an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin, in Jena und Breslau
    • 1883 Prüfung pro fac doc. (Lehramt)
    • 1884-1885 Probejahr am Kgl. Gymnasium Brieg
    • 1885-1887 Hilfslehrer am Kgl. Gymnasium Brieg
    • 1887/1888 Hilfslehrer am Elisabeth-Gymnasium (Breslau)
    • ab Ostern 1888 fest angestellt
      • 1888 Heirat mit Anna Wetekamp, geb. Michaelis
      • 1889 Geburt Sohn Otto Wetekamp
    • ab Herbst 1892 auf eigenen Wunsch an das Realgym. (später Reformschule) zum heiligen Geist überwiesen
  • 1893-1903 Abgeordneter im Preußischen Abgeordnetenhauses („Freisinnige Volkspartei“)
  • 1903 m.d. Aufbau des Werner-von-Siemens-Realgymnasiums beauftragt
  • 1906 Direktor des Werner-von-Siemens-Realgymnasium
    1907 zweiter Vorsitzender des Zweigvereins Brandenburg des Bund Heimatschutz
  • 1908 - 1922 Geschäftsführer der Brandenburgische Provinzialkommission für Naturdenkmalpflege
  • 1919 Preußisches Ministerium für Wissenschaft, Kultur und Volksbildung, Leitung des Dezernats für Schülerselbstverwaltung
  • gestorben 18. März 1945 in Berlin

Wilhelm und Anna Wetekamp hatten einen Sohn (Otto), geb. 10. 11. 1889 in Breslau. Er studierte nach dem Abitur 1909 in Berlin und Jena Botanik-Zoologie, Chemie und Physik und legte 1920 die Lehramtsprüfung mit der Note gut ab. Wegen einer damals unheilbaren Erkrankung starb Otto unverheiratet in frühen Jahren.


Politische Arbeit in Gesellschaften und Vereinen:

Bund für Schulreform

Allgemeiner deutscher Verband für Erziehungs- und Unterrichtswesen (Schriftführer) ein Dachverband für reformorientierten Lehrer aller Schularten [mehr bei Wikipedia]

Freisinnige Volkspartei [mehr bei Wikipedia]

Brandenburgia (offiziell: Gesellschaft für Heimatkunde der Provinz Brandenburg) [mehr bei Wikipedia]

Bund Heimatschutz

der wohl erste Naturschutzverband. Heute der Deutsche Heimatbund - Dachverband zahlreicher lokaler Heimatvereine [mehr bei Wikipedia]

Esperanto-Gruppe [mehr bei Wikipedia]

Waldeck-Verein

(liberaler Wahlverein) (Eine Rede auf der Gründungsversammlung führt zu einen Verweis der Schulverwaltung)

Friedensgesellschaft Ortsgruppe Breslau

Humboldt-Verein

(Gründung Akademie des Humboldt-Vereins „Volkshochschule“ )

Esperanto-Gruppe - Berlin

Gründung der ersten Gruppe mit Friedensnobelpreisträger Alfred Hermann Fried u.a. unter der Schirmherrschaft der Deutschen Friedensgesellschaft.[Quelle]

Quellen: u.a. Regine Auster, Förderverein Haus der Natur in Potsdam e.V. ,


Externe Links zum Thema: Wilhelm Wetekamp:
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  • [hier]NABU Bundesverband: Rückenwind aus dem Parlament
  • [hier]BUND Ortsgruppe Erwitte/Lippstadt:
  • [hier]Wissenschaftl. Symposium zu Hermann Müller (Ostendorf-Gymn. Lippstadt)
  • [hier]NRW-Stiftung: Die Geschichte des Naturschutzes in Deutschland
  • [hier]Bundesamt f. Naturschutz: 100 Jahre Naturschutz als Staaatsaufgabe
  • [hier]Haus der Natur, Potsdam/Brandenburg
  • [hier]Stiftung Naturschutzgeschichte - Königswinter
  • [hier] Georg-von-Giesche-Schule, Berlin (die verschwundene Schule Wetekamps)
  • [hier] Berlin-Stadtgeschichte (privat-Homepage luise-berlin)
  • [hier] Wikipedia Lexikon: Wilhelm Wetekamp

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