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Oktober 2017: Biotoppflege im NSG Zachariassee

Für manche Besucher mag es unverständlich sein: Am "Bleidiger Weg" entlang des Ostufers haben wir Gehölzschnitte durchführen lassen. Die etwa 20 Jahre alten Pappeln, Erlen und Weiden direkt am Seeufer wurden etwa in Brusthöhe abgesägt und ins Wasser fallen gelassen, die Reihe dahinter stapeln sich wild am Uferrand.



Zugegeben - das sieht auf den ersten Blick chaotisch aus und genau so ist es sinnvoll. Die Gehölze werden im kommenden Frühjahr schnell wieder austreiben, Unterwuchs aus Brombeere und Stauden entwickelt sich rasch. Es entsteht wieder ein natürlicher Sichtschutz und die Kleinvögel finden Brutplätze und Nahrung im Totholz. Die Gehölze im Wasser bilden dichte Strukturen und beleben die steile Uferböschung unterhalb der Wasserlinie (Schutz für die Fische).



Oberhalb der Wasserlinie werden bald die Reiher und der Eisvogel auf dem Astwerk sitzen. Manchmal erfordert Biotopschutz auch den Griff zur Säge...

 

September 2017: Mitgliederversammlung 2017

hier gibt es den Jahresbericht 2016/17 zum Download
 

August 2017: Professionelle Mitgliederwerbung, Teil 2

Im vergangenen Jahr hat der NABU-Landesverband bei uns im Kreis eine professionelle Mitgliederwerbung durchgeführt. Im Mittelpunkt stand dabei Lippstadt und Umgebung. Die Mitgliederzahl konnte dadurch fast verdoppelt werden. Wir freuen uns, dass der NABU-NRW die Aktion bei uns im Kreis Soest jetzt in weiteren Gemeinden fortsetzt..Werberteam der Firma Wesser informiert über NABU im Kreis Soest

 

Ab 21.8.2017 wird das Werberteam für uns in den Orten Geseke, Erwitte, Anröchte und - wenn noch Zeit zur Verfügung steht - auch in Soest unterwegs sein und über die Arbeit des NABU vor Ort informieren. Wir freuen uns über Ihre Unterstützung. Die jungen Leute haben stets einen Ausweis dabei und werden niemals Bargeld entgegen nehmen!

Fragen Sie uns einfach, wenn Sie unsicher sind...

August 2017: Reparaturarbeiten an unserer Beobachtungshütte

Wetter und Vandalen haben der Beobachtungshütte im NSG-Zachariassee zugesetzt. An der Wetterseite wird die morsche  Holzverkleidung erneuert, der Eingangsbereich wird neu gestaltet und ein fehlendes Geländer am Bohlenweg wird ersetzt. Der Beobachtungsstand wird an einigen Tagen nicht genutzt werden können.

Reparatur am Beobachtungssatnd Zachariassee 

April 2017: Termine im Frühjahr:

Ausstellung "Wir sehen was, was du nicht siehst

Die Ausstellung als Online-Bildergalerie

 

Vortrag: "Wie macht man eigentlich Natur?"

(mit Videoclips und Bildern von R. Lodenkemper und P.Hoffmann, Referent: P.Hoffmann)

Termine:

09.03.2017 Gastgeber: BUND in der VHS Lippstadt 19:30 Uhr

13.03.2017 Gastgeber NABU Kreis Unna, Biologische Station Berkamen 19:00 Uhr

25.04.2017 Gastgeber Naturkundemuseum Schloß Neuhaus, Paderborn 19:30 Uhr

Ausstellung "Wir sehen was, was du nicht siehst - Kunstformen in der Natur" 

 Ausstellung NABU

Fotografie und Fotografik von R. Lodenkemper und P. Hoffmann

05.04.2017 Veranstalter: Musikschule Warstein, Vernissage 19:30 Uhr öffendlich

 

Dezember 2016: Ortsgruppe Warstein: Karl Beleke und Alois Appelbaum geben Gruppenleitung ab6

Seit 35 Jahren ist Karl Beleke Mitglied im Naturschutzbund NABU. Nach der Gründung des Kreisverbandes vor 25 Jahren übernahm er gemeinsam mit dem nicht viel jüngeren Alois Appelbaum als Kassenwart die Leitung der Ortsgruppe in Warstein. In den ersten Jahren ist die Gruppe der Warsteiner Naturschützer  - mit Leiter und Nistkästen ausgestattet - in die umliegenden Wälder gezogen. Sie kannten die Reviere von Schwarzspecht, Rauhfußkauz, Schwarzspecht und Uhu genau und haben sich nicht nur für deren Erhalt eingesetzt. 

Die Bezeichnung "Warsteiner Urgestein" trifft wohl kaum auf jemanden besser zu, als auf Karl Beleke. Der 1929 geborene Senior ist noch immer fit und engagiert, wenn es um die Landschaft um Warstein herum geht. Und die hat sich mit dem Abbau des (Ur)Gesteins nun wahrlich verändert.

Mit seinem hohen Alter hat er wie kaum ein anderer diese Veränderungen durch die Steinbruchbetriebe, die Bierbrauer und den wachsenden Straßenverkehr erlebt und - so spürt man es im Gespräch - auch erlitten. Aus seinem ansehnlichen Fundus legt er schnell ein paar Fotos auf den Tisch, die belegen, was er meint: Wo auf alten Abbildungen geschlossener Wald das hügelige Landschaftsbild prägte, sind heute statt dessen tiefe Löcher in der Landschaft, die Berge sind als Baumaterial verschwunden. In der jüngeren Vergangenheit kam nicht nur bei den NABU-Aktiven in Warstein eine tiefe Sorge dazu: Wenn der Steinabbau weiter in Tiefe geht, ist unser Trinkwasser gefährdet. Mit eigenen Beobachtungen belegt Karl Beleke seine Sorge. Und dann lehnt er sich plötzlich entspannt zurück: "... aber da gibt es ja jetzt ein höchstrichterliches Urteil, das dieses verhindert!" Und er wäre nicht Karl Beleke, wenn er nicht auch nach vorne schauen würde: "... ich werde es ja nicht mehr erleben, aber ich stelle mir vor, wie aus den offenen Steinbrüchen neue Lebensräume werden und sich die Natur ihren Teil zurück holt".

 NABU Warstein: Vorstandsmitglieder

Bild oben: (v.l.) Alois Appelbaum, Reinhold Lodenkemper, Karl Beleke, Peter Hoffmann

Karl Beleke und Alois Appelbaum gaben jetzt aus Altersgründen ganz offiziell die Verantwortung für die NABU-Ortsgruppe ab. Der Kreisverbandsvorsitzende  Peter Hoffmann und Geschäftsführer Reinhold Lodenkemper bedankten sich bei einem Besuch in Warstein für die lange aktive Zeit beim NABU. Die beiden Senioren versicherten, dass sie sich weiter für Landschaft und Natur in und um Warstein einsetzen werden - so gut es eben geht. Dabei wünschen Sie sich sehr, dass es jüngere Menschen gäbe, die ihre Aufgabe in Warstein übernehmen und fortführen werden.

 

November 2016: Landwirtschaft - Jagd - Naturschutz, ein Dauerthema

Ein vom NABU-Kreis Soest initiierter und pointiert formulierter Pressebericht in der Tageszeitung "Der Patriot" zu aktuell erfolgten Störungen im NSG-Zachariassee in Lippstadt bekam "engagierte" Leserbriefe und Anschreiben als Reaktion, die in ihrer eskalierenden Form die Sachfragen polemisch überlagern. Der NABU-Vorsitzende hat deshalb einen offenen Brief zur Klärung der Situation aus Sicht des NABU-Kreisverbandes verfasst, der hier zum Download zur Verfügung steht.

Der Pressebericht und bisher erschienene Leserbriefe sind hier als Kopie einzusehen. Dazu erfolgte Anschreiben stellen wir als Kopie auf Anfrage gerne zur Verfügung. 

Pressebericht (Der Patriot vom 17.11.2016) "Jägerken vom Zacha"

Leserbriefe dazu (Der Patriot vom 25.11.2016) "Polemische Hetze..." , "Gänse fühlen sich sicher"

Offener Brief vom NABU-Vorsitzenden zur Sache: "Offener Brief zur Gänsejagd im Lipperoder Bruch"

 

 

November 2016:  Jahreshauptversammlung

1. In der Jahreshauptversammlung wurde der Vorstand neu gewählt. Wiedergewählt wurden der 1. Vorsitzende Peter Hoffmann und der Kassierer Reinhold Lodenkemper. Der Stellvertretende Vorsitzende Thomas Laumeier beendete nach vielen Jahren seine Mitarbeit im Vorstand des Kreisverbandes. Sein Engagement beim NABU konzentriert sich auf die Mitarbeit in der Biostation Münster und die Vorstandsarbeit beim Nachbarn NABU-Paderborner Land.

Als Stellvertreterin des NABU-Vorstandes im Kreis Soest wurde Dr. Claudia Griebel gewählt. Die aus Hessen stammende Chemikerin ist langjähriges Mitglied im NABU und lebt mit ihrer Familie in Lippstadt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

2. Sitzungsprotokoll und Bericht des NABU-Vorstandes zum Geschäftsjahr 2015/16 können Sie hier downloaden:

Das NABU-Jahr 2015/16

Protokoll JHV2016

und hier gibt es ein aktuelles Video mit Bildern aus dem

"NSG-Zachariassee" und der "Tonkuhle Esbeck"

 

Juli 2016:  Mitgliederwerbung: Bericht im "Wochentipp" 20.7.2016

NABU-Mitgleiderwerbung. Bericht im Wochentipp 20.7.2016

Juli 2016:  Mitgliederwerbung startet in Lippstadt

Unsere Mitglieder sind die Kraft, die uns vorantreibt. Sie machen unseren Erfolg erst möglich. Jedes einzelne Mitglied stärkt unsere Stimme, verleiht uns politisches Gewicht und schafft finanziellen Spielraum, den wir für unsere Arbeit brauchen." (Bernhard Kamp)

Junges Team wirbt neue NABU-Mitgleider im Kreis Soest

Bei einem gemeinsamen Frühstück im Landgasthof Kemmers in Lippstadt macht sich das junge Werbe-Team unter Leitung von Boris Faupel (4. v.l.) mit seinen Aufgaben vertraut. NABU-NRW Geschäftsführer Bernhard Kamp (2. v.l.) war eigens aus Düsseldorf angereisten, um die Gruppe zu begrüßen und über die Aufgaben und Strukturen des NABU zu informieren. Peter Hoffmann (1.v.l.) gab eine Übersicht über die Aufgaben des NABU vor Ort und informierte ausführlich über den Arten -und Biotopschutz im NSG-Zachariassee. Die NABU-Ortsgruppe Lippstadt betreut das Schutzgebiet seit 25 Jahren im Auftrag des Kreis Soest. Unterstützt wurde er von Reinhold Lodenkemper (12. v.l.), Geschäftsführer des NABU-Kreisverbandes.

 

Juli 2016:   "Wir haben die 75.000 geknackt! ...

75.000stes Mitglied im NABU-NRW kommt aus dem Kreisverband Soest!

75.000stes Mitglied NABU-NRW

Mit einem NABU-Präsentkorb und einem Besuch bei Familie Dombach in Lippstadt bedanken sich Bernhard Kamp, Geschäftsführer des NABU-NRW und Peter Hoffmann, Vorsitzender des NABU-Kreisverbandes für die Unterstützung. "Wir haben die 75.000 geknackt! Jedes Mitglied stärkt die Stimme des NABU und verleiht uns politisches Gewicht im Kampf für mehr Natur- und Artenschutz. Danke, für euer Vertrauen und eure Unterstützung", so der Landesgeschäftsführer Bernhard Kamp.

 

Juni 2016:   Große Mausohren auf Haus Düsse

NABU verleiht die erste Plakette „Fledermausfreundliches Haus“ für den Kreis Soest

 

Mit der Auszeichnung des Versuchs- und Bildungszentrums der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen ´Haus Düsse´ verleiht der NABU NRW heute die erste Plakette ´Fledermausfreundliches Haus´ im Kreis Soest.

NABU-Landesvorsitzender Josef Tumbrinck überreichte dem Leiter von Haus Düsse, Dr. Arne Dahlhoff, die Plakette mit der dazu gehörenden Urkunde und bedankte sich für das den Fledermäusen seit Jahrzehnten gewährte Wohnrecht.

Auf dem Dachboden des Haupthauses befindet sich eine Wochenstube des Großen Mausohrs. „Die Mausohrenkolonie dürfte uralt sein. Bereits vor etwa 40 Jahren hab ich davon erfahren und die Kolonie seitdem kontrolliert“, so Dr. Henning Vierhaus, Fledermausexperte der ABU im Kreis Soest. Etwa 40 Fledermaus-Weibchen gebären hier jedes Jahr ihre Jungtiere und ziehen sie groß. (Pressemitteilung NABU-NRW)

 

 

 

November 2015:

25 Jahre NABU Kreis Soest

Jubiläumsfeier in Lippstadt

NABU Kreis Soest 25 Jahre: VernissageVernissage unserer Foto- und Kunstausstellung zusammen mit der Künstlerin Antje Prager-Andresen. Ihr Beitrag "nature morte" zeigte Malereien und Collagen, inspiriert von der Natur und ihrem Vergehen. Reinhold Lodenkemper und Peter Hoffmann (NABU) zeigen Fotografien aus dem Naturschutzgebiet. Die Vernissage im Josefshaus Lippstadt war gut besucht. Norbert Feldhues, Organisator der Flurgalerie, eröffnete die Veranstaltung. Dazu gab es einführende Beiträge von den Fotografen und der Künstlerin. Unter den Gästen: Josef Thumbrinck (NABU-Landesvorsitzender), Marlies Stotz (M.d.L.), Christof Sommer (Bürgermeister Lippstadt), Vertreterinnen und Vertreter der Abteilungen für Landschaft und Natur bei der Bezirksregierung Arnsberg und der Kreisverwaltung Soest uva.

NABU Soest: 25Jahr Feierv.L.: Elena Hoffmann (NABU), Geoffrey McMullen, Veronica Lodenkemper (Förderverein Josefshaus), Luise hauswirth und Dr. Hennig Vierhaus (Biologische Station ABU)

Nach der Vernissage gab es einen Empfang mit vielen Gästen, Grußworten und Glückwünschen für die Zukunft. Mit kurzen Videoclips gab es einen Rückblick durch unser Bildarchiv. Besonders erfreut waren wir über das Wiedersehen mit Geoffrey McMullen, einem engagierten Mitstreiter der ersten Jahre, der heute im Süden von England lebt und eigens angereist war.

NABU 25Jahr-Feier

NABU Kreis Soest: Karl Beleke

Besondere Anerkennung fand unser ältestes NABU-Mitglied: Karl Beleke aus Warstein (Foto von 1997) ist mit 86 Jahren noch immer kämpferisch, wenn es um den Schutz des Trinkwassers in den Steinbruch-Gebieten oder um den Erhalt eines naturnahen Waldes geht.

25 Jahre NABU Kreis Soest

v. l.: Prof.Heinrich Münz (BUND), Marlies Stotz (M.d.L.), Otto Brand (Ortsvorsteher Lipperode), Joachim Drücke (ABU-Biostation), Reinhold Lodenkemper, Peter Hoffmann (NABU-Kreis Soest), Josef Thumbrink (NABU-NRW)

Wir bedanken uns für die anerkennenden Worte, Präsente und die Glückwünsche (Peter Hoffmann für den NABU Kreis Soest)


Links und Downloads:

Bilder Ausstellung "Lipperode natürlich....": in unserer
Mediathek


Presseberichte zum 25jährigen NABU-Jubiläum

"Wochentipp"

"Der Patriot" (Interview mit NABU-Vorsitzenden)

"Der Patriot" (Bericht Vernissage)

"Der Patriot" (Bericht Jubiläumsfeier)



  • 29.10.2014 "Naturschutz Digital" - ein Wettbewerb der Bezirksregierung Arnsberg. Mit unserem Beitrag zur Online-Anbindung der Beobachtungshütte haben wir einen 2. Preis erhalten, dotiert mit 500,00EUR.
  • 28.10.2014 Vormittags gegen 10:00 Uhr kommen mehr als 300 Graugänse an den Zachariassee. Mit ihnen ziehen ein paar Sattgänse herum - deutlich an den unterschiedlichen Rufen zu erkennen. Die ersten Kranichgruppen überfliegen die Region. Am Abend kreisten etwa 40 über das Schutzgebiet, überlegten es sich aber dann anders und zogen weiter nach Westen - eine gute Entscheidung, so sind sie noch trockenen Flügels nach Frankreich gekommen...


  • 31.Oktober 2014, Jahreshauptversammlung, 17:15Uhr, "Altes Gasthaus Voss", Lippstadt-Lipperode
  • Nicht nur für Mitglieder - alle am Naturschutz interessierten sind eingeladen!

  • 7.10.2014  NSG Zachariassee
  • 1040 Stockenten, 12 Blessgänse, 2 Saatgänse, 19 Silberreiher, 50 Kormorane (Schlafplatz) Dazu Grau-, Kanada-, Nilgänse, Schnatterenten, Krickenten...
  • September 2014
  • Umwelt- und Naturschutzkommunikation: Die (fast) 25 Jahre alte Beobachtungshütte am "Bleidiger Weg" in Lipperode ist mit neuen Bildtafeln ausgestattet! An drei Seiten durchgängig sind jetzt fotorealistische Landschaftsbilder zu sehen. Die sog. "Foto-Composings" sind digitale Montagen aus einer riesigen Menge an Einzelfotos von den NABU-Mitarbeitern Reinhold Lodenkemper und Peter Hoffmann. Die Bildtafeln sind mit QR-Codes versehen, so dass mit einem Smartphone sofort umfangreiche Informationen und Erläuterungen zu den Bildern und zum NSG abgerufen werden können. Die neue Ausstattung wurde vollständig vom NABU-Soest finanziert und umgesetzt.
  • Sie können auch mit einem Klick in das Bild eine InfoPoint-Seite aufrufen, schauen Sie mal rein....

  • September 2014
  • Der Herbstzug hat begonnen, bei O / NO-Wind ziehen die Watvögel über das Land. Am Zachariassee wurden bisher gesichtet: Flussuferläufer, Sandregenpfeifer, Alpenstrandläufer, Zwergstrandläufer. Dazu kommen einige Krickenten, Schnatterenten, Tafelenten und in den späten Abendstunden die ersten Silberreiher. Die Dohlen versammeln sich ebenfalls im NSG.

  • Naturschätze Südwestfalen - das Regionale Projekt 2013 hat 3 Sterne und wird also realisiert. Eines von den 50 "Naturschätzen" ist das NSG-Zachariassee. Mehr zum Projekt und zur Umsetzung finden Sie hier.

  • Neues Video vom NSG bei youtube:
  • http://www.youtube.com/user/NABUinLippstadt
  • Wiesenfläche "tiefer gelegt"

    Östlich des Sees wurde auf einer ansehnlichen Fläche der nährstoffreiche Mutterboden abgeschoben. Das Bodenmaterial wurde als Sichtschutzwall am Wegrand aufgeschüttet und wird bereits im kommenden Frühjahr von selbst begrünen. Ziel der aufwändigen Maßnahme war es allerdings, den darunter liegenden Sandboden wieder frei zu legen. Unsere Erfahrungen mit einer ähnlichen Maßnahme vor rd. 20 Jahren hat gezeigt, dass sich auf dieser Fläche wieder ausgesprochen seltene Pflanzenarten ansiedeln werden, die ursprünglich im "Lipperoder Bruch" heimisch waren. Dazu gehört die Heide mit ihren speziellen Pflanzengesellschaften. Die Maßnahme wurde mit Mitteln des Landes und des Kreis Soest ermöglicht.


  • 22.9.2013
  • Breite Sandstrände durch niedrigen Wasserstand. Limikolen mögen das: Flussregenpfeifer, Flussuferläufer
  • Zahlreiche Graugänse (max. etwa 650) mausern ihr Kleingefieder, Krickenten, Schnatterenten, Tafelenten.
  • 4.10.2013
    Die ersten Blessgänse sind zu sehen und zu hören. Eine Gruppe von 42 Tieren hält sich in der Region auf und wechseln offenbar zwischen Lippeaue und dem Zachariasee. Mit etwas Glück und einem Spektiv entdeckt man die Wanderfalken auf der Heidefläche am Ostufer ihre Beute rupfend. Immer mehr Kormorane lassen sich jetzt wieder blicken. Mehr als 100 haben sich in der Schlafplatzkolonie eingefunden. Am Spülsam des Sees sind zwei Alpenstrandläufer zu sehen. Die Zahl der Stockenten nimmt zu - die Wintergäste finden sich ein.
    6.10.2013
    510 Graugänse, 85 Nilgänse, 60 Blessgänse, 15 Reiherenten, 4 Schnatterenten, 2 Krickenten, 650 Stockente, 6 Haubentaucher, 1 Höckerschwan, 3 Silberreiher (am Abend), Kormorane am Schlafplatz.
    Besonderheit: Zwei Blessgänse sind mit Halsringen markiert (schwarz mit weiüem Code) Der Code konnte gut abgelesen werden, die Forschungsstelle für das Projekt ist informiert. Einzelheiten zu den Gänsen gibt es dann demnächst.....